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Letztes Update 29.12.2005
 

Hand in Hand in die Freiheit

Der Hölle Rachen ist aufgerissen,
verschlingt, was er bekommen kann.
Zahnbewehrte Gewalt, die alles zermalmt.
Nackte Hilflosigkeit ist das Ende aller
menschlichen Möglichkeiten.
Das gilt zumindest für alle Höllen, die Menschen
für Menschen ersinnen und mit Eifer betreiben.

Das alte Schnitzwerk zeigt einen Menschen,
der einen Hilflosen an die Hand nimmt.
Seltsam, ein Verwundeter kommt,
um ihn aus der Hölle zu befreien.
Diese Geste macht Hoffnung, dass die
Macht der Hölle begrenzt ist.
Der Gerettete schaut seinen Befreier
vertrauensvoll an.
Denn dieser hält ihn mit seiner Hand über
den Schlund der Vernichtung.
Der Retter blickt in die Ferne, weit über den Rand
der Hölle hinaus.
In der Ferne ist der Ort der Freiheit.
Der Weg in die Freiheit kann
gelassen beschritten werden,
weil Christus an die Hand nimmt um zu retten.

Pastor i.R. Walter Bauch

Bild und Meditation stammen aus dem Buch "Heilige Räume sprechen lassen" des Arbeitskreises Heide. Hier können Sie das Layout der Seite über die St. Nicolaikirche Lüneburg ansehen.

 
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