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Symposium zum Thema geöffnete Kirchen

 
 
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Letztes Update 29.01.2005
 

Geöffnete Kirchen - Wa(h)re Würde?

Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst wies in ihrer Begrüßungsansprache darauf hin, dass die Klosterkammer Hannover das Projekt „Signet für verlässlich geöffnete Kirchen“ stets ideell und finanziell gefördert hat. Gleichwohl stehen der Öffnung von Klosterkirchen verschiedene Schwierigkeiten entgegen, die Schritt für Schritt ausgeräumt werden, so dass inzwischen viele Kirchen der Klosterkammer das Signet tragen, bzw. auf dem Weg zur verlässlichen Öffnung sind.

In ihrer Einstimmung ging Landesbischöfin Margot Käßmann auf die erfolgreiche Entwicklung des Signets ein (diese kann hier im aktuellen Bericht verfolgt werden) und betonte die wachsende Bedeutung geöffneter Kirchen als Symbole der modernen säkularen Gesellschaft.

"Wieviel Ware verträgt die Würde?" fragte Dr. Cornelia Dörner, Geschäftsführerin des Lutherzentrums Wittenberg. Dabei beschrieb sie die Konfliktsituation zwischen Kirche und Tourismus in der besonderen Situation Wittenbergs. Die Kirchengemeinden repräsentieren nur noch etwa 15 % der Wohnbevölkerung und sehen sich mit dem überwältigenden Interesse an den Zentren der Wirksamkeit Luthers konfrontiert. Die Schlosskirche Wittenberg zählt ca. 200.000 Besucher pro Jahr. Dabei kann der sakrale Charakter des Raumes schon einmal in Gefahr geraten. Dr. Dörner beschrieb, was gemeinsam unternommen wird, um „die Würde des Wahren“ zu bewahren.

Über den „Mehr-Wert unserer Kirchen“ referierte Pastorin Antje Rösener, Theologische Studienleiterin im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe (PDF-Datei zum Download)

Weitere Thesenpapiere finden Sie hier zu den Arbeitsgruppen:

 
     
www.kirche-im-tourismus.de